Acker-Stiefmütterchen, Viola arvensis

170930, 162408, Acker, Stiefmütterchen, Viola arvensis
170930, 162408, Acker-Stiefmütterchen, Viola arvensis

Acker-Stiefmütterchen,
Viola Arvensis Murr. Subsp. Arvensis

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Malpighienartige (Malpighiales)
Familie: Veilchengewächse (Violaceae)
Gattung: Veilchen (Viola)
Art: Acker-Stiefmütterchen
Wissenschaftlicher Name
Viola arvensis
Murray

Gewöhnliches Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis Murr. subsp. arvensis): Die Blütenblätter sind kürzer als oder höchstens so lang wie die Kelchblätter. Die Blüten sind 8-15 Millimeter lang. Die Unterart wurzelt bis 45 Zentimeter tief. Großblütiges Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis subsp. megalantha Nauenburg): Die Blütenblätter sind meist länger als die Kelchblätter. Die Blüten sind 18-26 Millimeter lang. Die oberen Blütenblätter sind meist blauviolett überlaufen.  Stiefmütterchen werden gerne von Pelzbienen angeflogen:

Notizen,
Pelzbienen,
Anthophora plumipes

Systematik
Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)
Überfamilie: Apoidea
ohne Rang: Bienen (Apiformes)
Familie: Apidae
Gattung: Anthophora
Art: Gemeine Pelzbiene
Wissenschaftlicher Name
Anthophora plumipes
(Pallas, 1772)

■ Flugzeit: Die Tiere fliegen früh im Jahr (Ende Februar, März bis Juni).
■ Nahrung: Sie sind polylektisch – ernähren sich also von vielen verschieden Pflanzenarten, z. B. Taubnesseln oder Lungenkräuter. Entsprechend ihrer Flugzeit ernährt sich die Anthophora plumipes polylektisch von vielen Frühjahrsblühern wie Primeln (Primula), Borretsch (Borago officinalis) und Rosmarin (Rosmarinus officinalis).
■ Nistplatz: Pelzbienen sind Steilwandbewohner, Lehmwandbewohner, …
Die Weibchen bauen ihre Brutzellen gern in Steilwänden aus Lehm oder Löss.
An geeigneten Stellen können sich Aggregationen mit mehreren Hundert Nestern bilden.
Wer Wände aus Lehm baut, um diesen Tieren Brutmöglichkeiten zu bieten und sie besser beobachten zu können,
hat gute Chancen, dass die Gemeine Pelzbiene sich dort einnistet.
https://nearbees.de/blog/solitaerbienen-die-gemeine-pelzbiene/
■ Vorkommen, Verbreitung: Die Anthophora plumipes kommt in ganz Europa vor und ist in vielen Lebensräumen häufig und weit verbreitet, z. B. in Gärten, lichten Waldgebieten und Küstenstandorten.
http://www.wildbiene.com/standard/content.php?am=3&as=93
http://www.wildbienen.de/eb-aplum.htm
Steilwandbewohner: “Anders als bei angebohrten Baumscheiben ist ein sonniger Standort nicht unbedingt notwendig. Es gibt lehmverfugte Wände mit Hunderten von Pelzbienennestern an der inneren Rückseite offener Schuppen.”
“Auch lehmverfugte Mauern oder Wänden sowie aufgelassene Lehm- oder Sandgruben werden von den Spezialisten besiedelt”
■ Bilder Wildbienen am Nistplatz
http://community.fachwerk.de/upload/orginal/I186_200851410858.jpg
http://community.fachwerk.de/upload/orginal/I186_200851493914.jpg
https://de.wikipedia.org/wiki/Pelzbienen
https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Pelzbiene
■ Ein interessantes Wildbienen-Projekt wird in einem Beitrag auf deutschewildtierstifung.de beschrieben. Wenn es auf dem Ohlsdorfer Friedhof 37 nachgewiesene Bienenarten und 51 Wespenarten gibt und er daher als „leicht verarmt“ einzustufen ist, so wie gesagt wird, dann muss so manch anderer städtische Friedhof als tot und verwüstet bezeichnet werden. Ich denke jeder der ein Grab pflegt kann einen Beitrag leisten in der das Grab Naturnah gestaltet. Bisher ist mir keine Gärtner und keine Steinmetz bekannt der dieses Konzept konsequent entwickelt und anwendet. Das beste Geschäft wird mit totpolierten Natursteinflächen und Begonien-Wüsten gemacht. “Auf den ersten Blick wirkt der Ohlsdorfer Friedhof sehr blütenarm, da der Rhododendron von Wildbienen kaum genutzt werden kann. ”

 

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