Untersberger Marmor, (Kalkstein)

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Untersberger Marmor

Untersberger Marmor, (Kalkstein)

Am Nordhang des Untersberges in den Nördlichen Kalkalpen bei Salzburg (Fürstenbrunn) wird der Untersberger Marmor gebrochen. Petrogrphisch korrekt müsste er als «Untersberger Kalkstein» bezeichnet werden. Bereits zur Römerzeit wurde der Kalkstein abgebaut. Im Veitlbruch, der seit 1919 nicht mehr betrieben wird, fand man in einer Abraumhalde steinerne Bruchstücke der Römer, die im Untersbergmuseum in Fürstenbrunn ausgestellt sind. Der witterungsbeständige , hell beige (mit roten Tupfen) bis rosa und rötliche, selten gelbe Kalkstein aus Österreoch ist sehr gut für Bildhauerarbeiten geeignet, da filigrane Ausarbeitungen möglich sind. Abgebaut wird Untersberger Marmor heute im modernen Schneidbetrieb. Die Gewinnung erfolgt dabei materialschonend mit Seilsägen und Schrämsägen und ohne Sprengungen.

Je nach Farbe und Textur unterscheidet man mehrere Sorten:

– Naturell,
– Hell,
– Naturell Rosé,
– Rötlich,
– Gelb-Rosa,
– Alt-Rosa,
– Gelb,
– Brekzie

Typische Verwendungszwecke sind:

– Grabsteine und Grabanlagen, Urnen
– Böden, Stufen, Sockel
– Fassadenplatten, Verkleidungen, Fensterbänke
– Tischplatten, Küchenarbeitsplatten
– Waschtische, Becken, Bäder
– Brunnen, Säulen, Massivstücke, Steinbildhauerarbeiten
– Mauersteine, Ziersteine, Findlinge und vieles mehr …

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