Natternkopf, Echium vulgare

170724, 194602, Natternkopf, Echium vulgare
170724, 194602, Natternkopf, Echium vulgare

Natternkopf,
Echium vulgare

Systematik
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden I
Familie: Raublattgewächse (Boraginaceae)
Gattung: Natternköpfe (Echium)
Art: Gewöhnlicher Natternkopf
Wissenschaftlicher Name
Echium vulgare
L.

Notizen, …
„Blauer Heinrich“,
„Himmelbrand“,
„Starrer Hansl“,
„Stolzer Heinrich“

Charakteristik: 2-jährig
Blütenfarbe: info erst rosa, dann blau
Blütezeit: info VI-IX, Juni-September, Oktober
Höhe: 60 cm – 80 cm
Wuchsform: straff aufrecht/horstbildend, oft Selbstaussaat
Lebensbereich: Fr1-2 so
Winterhärtezone: Z3
Pflanzabstand: 40 cm; 6 St./m²
Geselligkeit: in kleinen Tuffs 3-5 (bis 10) Stück
Dauerblüher: ja
Schneckenfraß: keine Gefahr
Heimische Wildstaude: ja
Insektenweide: ja. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, vor allem Bienen, Schwebfliegen und Falter.
Bienenweide: ja
Pflege: An optimalen Standorten kaum Pflege nötig. Einige Samenstände zum Versamen und zur Arterhaltung stehen lassen.
Giftklasse: giftig +
Pflanzenpartner: …, Echinacea pallida – Sonnenhut, Verbascum densiflorum – Großblütige Königskerze, Knautia macedonica – Purpur-Witwenblume, Briza media – Herz-Zittergras, Buphthalmum salicifolium – Ochsenauge, Hypericum perforatum – Tüpfel-Johanniskraut, Origanum vulgare (Wildform) – Gewöhnlicher Dost – Pf

“Der Gewöhnliche Natternkopf oder Blaue Natternkopf (Echium vulgare)
ist eine Pflanzenart aus der Gattung Natternköpfe (Echium) innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Im Volksmund wird er „Blauer Heinrich“, in Österreich auch „Himmelbrand“, „Starrer Hansl“ oder „Stolzer Heinrich“ genannt. Echium vulgare ist in Europa und Westasien, beispielsweise ganz Deutschland verbreitet. Er gedeiht an trockenen bis halbtrockenen Ruderalstellen, auf steinigen Fluren, an sandigen Plätzen und auf Silikattrockenrasen. ” – W. Echium vulgare ist eine attraktive Wildpflanze, die Ödlandschaften, Wegränder und Bahnböschungen mit ihren leutend blauen Blüten schmückt. Als Pionierpflanze besiedelt sie trockene, sonnige und meist wenig nährstoffreiche, humusarme Standorte.
Auch die Rainfarn-Phazelie gehört zur Familie der Raublattgewächsen.

Die Glänzende
Natternkopf-Mauerbiene,
(Osmia adunca)

ist streng spezialisiert auf Natternkopf (Echium) (Boraginaceae = Rauhblattgewächse), vor allem Echium vulgare, auch E. plantagineum. Lebensraum: Kiesgruben, Steinbrüche, Brachen, Ruderalflächen, Parks mit geeigneten Niststrukturen und Natternkopf-Beständen in der Nähe. Fortpflanzung: Nester in Fels-, Löß- und Lehmwänden, Trockenmauern, Fachwerkwänden, Totholz und hohlen Stengeln, auch in verlassenen Nestern von Seidenbienen (Colletes), Mörtelbienen (Megachile parietina), Pelzbienen (Anthophora) und Lehmwespen (Odynerus) etc., auch in Nisthilfen aus Hartholz (± 6 mm) und mit Bambus und Schilf; 1–7 Brutzellen; Nestverschlüsse: harter Mörtel aus Lehm und Sand. Überwinterung als Ruhelarve in einem seidigem, weißlichen Kokon. – Wildbienen

Taxonomie
Klasse: Insekten (Insecta)
Unterklasse: Geflügelte Insekten (Pterygota)
Überordnung: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)
Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)
Teilordnung: Stechimmen (Aculeata)
Überfamilie: Bienen und Grabwespen (Apoidea)
Familie: Megachilidae
Gattung: Mauerbienen (Osmia)
Art: Natterkopf-Mauerbiene
Wissenschaftlicher Name
Osmia adunca
(Panzer, 1798)

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